Mehr Spaß beim Malen – 5 Tipps, um entspannter zur Kreativität zu kommen

Kennst du das? In deiner Fantasie malst du die großartigsten Bilder. Du tust es einfach. Du hast keine Angst vor der weißen Leinwand. Du schäumst über vor Ideen. Und die Umsetzung erst, die ist grandios. Und dann fällt es dir schwer überhaupt erst zu beginnen. Zumal andere Dinge immer wichtiger sind. Irgendwie findest du irgendwann ein bisschen Zeit. Aber: Schon beim ersten Strich sagt dein Inneres „das war wohl nix“ oder „das wird nichts“. Du machst weiter. Das Bild sieht anders aus, als du dir vorgestellt hast. Es dauert lange, bis du dich wieder dran setzt.

Wie kannst Du diese Hürde überwinden?
Beginne einfach. Du brauchst keine riesige Leinwand, kein teures Künstlermaterial. Ein Stück Papier oder ein Bierdeckel, ein Kuli oder ein Bleistift genügt. Wichtig ist, das du anfängst. Du hast nicht viel Zeit? Eine kleine 2-Minuten Skizze bringst dich deiner Sehnsucht, etwas zu gestalten näher, als die große Leinwand, an die du dich noch nicht gewagt hast.

Beginne preiswert. Teure Künstlermaterialien sind häufig ihr Geld wert, weil die Qualität hoch ist. Aber qualitativ hochwertige Materialien bedeuten nicht, das das damit gemalte Bild gelungen ist. Nein im Gegenteil: Häufig macht es Druck eine superteure Leinwand vor uns liegen zu haben, denn „die muss ja was werden“ Und durch diesen Druck verspannst du dich und deine Arbeit wirkt weniger locker und ausdrucksstark.

Tu es häufig. Bleib einfach dran. Wenn du regelmäßig malst, kannst du es verschmerzen, wenn nicht jedes mal das erträumte Ergebnis entsteht. Und ganz von selbst wirst du sicherer. Talent wird in meinen Augen überschätzt. Wichtiger ist die Übung und die Freude, es zu tun.

Verpasse deinem inneren Kritiker einen Maulkorb oder setzte ihn auf die Strafbank. Er hat keine Ahnung von Kunst und schon gar nicht von DEINER Malerei. Und sollte wirklich mal etwas misslingen: Es ist nur ein Bild. Davon hängt nicht dein Leben ab. Entspanne dich.

Löse dich davon, ein super Ergebnis zu erhalten. Wichtig ist die Zeit, die du mit dir und deiner Kreativität verbringst, erfreue dich am Prozess. Diese Freude wird im fertigen Bild sichtbar sein. Versprochen.

Du wirst sehen, diese kleinen Tipps werden dein Verhältnis zu deinem schöpferischen Anteil ein wenig entspannen. Versuch es mal.

Viel Freude bei allen Experimenten, lass Farbe fließen

Angelika

 

Kommentar von Susanne Walter | 26.02.2017

Schöner Blog! Freue mich über/auf Anregungen...
Danke! SW

Antwort von Angelika Biber

Liebe Susanne, ich danke auch! Hab schon einige Themen im Kopf, über die ich in nächster Zeit schreiben werde 🙂
Liebe Grüße, Angelika

4 Kommentare

  1. Martin Lobinger
    26. Mai 2021

    Gut zu wissen, dass die Freude beim Malen im Endprodukt zum Ausdruck kommt. Mein Neffe hat Spaß am Malen seit frühem Kindesalter. Ich kann tatsächlich sein Vergnügen beim Malen in jedem seiner Bilder sehen.

    Antworten
    1. Angelika Biber
      26. Mai 2021

      Hallo Martin, ja, das habe ich auch schon oft bei Kindern beobachtet. Sie haben eine weniger „verkopfte“ Herangehensweise. Den Erwachsenen kommt das leider häufig abhanden. Wenn wir uns erlauben, beim Malen mehr zu „spielen“ und zu probieren, als nur an das perfekte Ergebnis zu denken, wird das im Ausdruck des Bildes sichtbar. Mit viel Training und „loslassen“ können wir uns dem wieder nähern.
      Liebe Grüße, Angelika

      Antworten
  2. rollanda
    19. August 2021

    Danke für den tollen Beitrag, zur Kreativität. Ich würde sehr gerne mehr Malen, weshalb ich nach guten Tipps gesucht habe, um dies entspannter zu machen. Ich werde mir jedenfalls die Utensilien kaufen, um zu beginnen. Danke!

    Antworten
    1. Angelika Biber
      19. August 2021

      Sehr gerne! ich freue mich, dass ich inspirierten konnte entspannter zu malen.
      Viele liebe Grüße, Angelika

      Antworten

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