Komm mit ins Atelier

Einblick in meine Arbeit

Work in Progress

Zukünftig werde ich euch ab und zu ins Atelier mitnehmen und zeigen, woran ich gerade arbeite. Hier gibt es dann nicht unbedingt fertige Werke, sondern kleine Einblicke in meine Arbeitsweise und einzelne Arbeitsschritte. So könnt ihr sehen, womit ich mich aktuell beschäftige und es inspiriert euch vielleicht und ermutigt euch, selbst aktiv zu werden. Manchmal braucht es nur einen kleinen Impuls, um loszulegen.

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Deine Bilder gehören an die Wand

Kunst verändert Räume

Wenn ich für mich male, geht es normalerweise um das Tun im Augenblick und den Prozess. Natürlich möchte ich auch irgendwann ein Ergebnis in den Händen halten, aber das steht beim Einstieg in das Bild nicht im Vordergrund. Als freischaffende Künstlerin male ich auch öfter zweckgebunden, also für ein Video, für ein Buch, Schrittfolgen für einen Artikel oder bei einer Malvorführung. Aber gerade in den aktuellen Zeiten ist das Malen wie eine Therapie für mich. Ich habe deswegen neuerdings regelmäßige Atelierzeiten eingerichtet. Alle Sorgen bleiben vor der Ateliertür und ich schaffe es meist, das aktuelle Geschehen in der Welt auszublenden.

Für mich als Künstlerin ist es also existenziell, mich durch meine Kunst auszudrücken. Meine Persönlichkeit und meine Stimmung (die, in der ich bin und auch die, in der ich gerne sein möchte) fließen über Farbe und Duktus in das Bild ein. Das ist in der Arbeit sichtbar. Die Betrachtenden spüren später diese Stimmung, die durch das Bild in den Raum transportiert wird. Wenn also mein Bild in einem Raum hängt, gebe ich etwas von mir in den Raum hinein. Es verändert die Atmosphäre im Zimmer. So verändert Kunst Räume.

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Steter Tropfen höhlt den Stein oder der Silberstreif am Horizont

Entspannung und Inspiration am Meer

Ich liebe Steine. Sehr gerne schaue ich sie mir an. Sie sind zeitlos, einzigartig, widerstandsfähig und robust. Der Anblick von Natur-Steinen ist für mich irgendwie wohltuend und inspirierend. Bei unseren langen Strandspaziergängen an der Ostsee über Weihnachten dieses Jahr habe ich so manches hübsche Exemplar gefunden. Und wie das so ist bei langen Strandspaziergängen, sie machen den Kopf frei und die Gedanken fließen mal hierhin, mal dorthin. Besonders gut geht das beim Steine sammeln.

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Strukturgrund vs glatter Malgrund

Welche Möglichkeiten bietet der jeweilige Untergrund?

Meine malerischen Arbeiten haben sich in den letzten Jahren permanent verändert. Darüber habe ich euch ja schon in den letzten Einträgen berichtet. Angefangen habe ich mit klassischer Aquarellmalerei, dann mit Acrylmalerei, meist von Fotovorlagen, in mehr oder weniger realistischer Darstellung. Dann kam ich durch einige Seminare zu Strukturgründen und experimentellen Techniken. Je dicker die selbstgerührte Strukturmasse aus Marmormehl, desto besser. Auch die Bitumenschüttungen versetzte ich mit viel Sand und Marmormehl, damit ein strukturierter Untergrund entstand. Rostcollagen mit viel Strukturpapier waren lange Zeit meine liebste Technik. Bis heute mag ich ab und an tief in die experimentelle Arbeitsweise mit viel Material abtauchen. Es ist schön, dass die Materialien ein Eigenleben haben und Unvorhergesehenes entsteht.

Aber manchmal habe ich mittlerweile das Gefühl, dass ein stark strukturierter Untergrund mich ausbremst. Er stoppt meinen Pinselschwung.

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Neu im Shop: Malen im Flow – Entspannt kreativ mit allen Sinnen

In den Fluss kommen - Malen ohne Bewertung

Gerade in Zeiten wie diesen ist es wichtig, einen guten, stressfreien Ausgleich zu haben. Malen kann definitiv dazu gehören. Vor allem wenn es gelingt, währenddessen ganz bei sich zu sein. Häufig erlebe ich allerdings, dass Teilnehmer/Innen sich auch Stress und Druck machen, wenn sie schöpferisch arbeiten. Weil nicht die gewünschten, vorher festgelegten Ergebnisse entstehen, wird der Druck noch größer. Oder wenn sich nicht "zack, zack" die Lockerheit einstellt, die man gerne hätte. Oder die Leichtigkeit. Oder weil das Bild deinem Partner/deiner Partnerin nicht gefallen könnte.

Ihr wisst ja bereits, dass ich immer wieder anrege, einfach nur wegen des Malens zu malen. Ohne Ergebnisdruck. Das siehst du den gemalten Bildern später an und du kommst dem Wunsch des freien und lockeren Ausdrucks im Bild näher.

Als Kunstpädagogin ist es mein Ziel, gestalterisch neue Prozesse anzustoßen und Impulse zur Weiterentwicklung zu geben. Dabei ist es mir wichtig, dass Individuelle deines Ausdrucks zu fördern. Das klappt aber nur dann, wenn sich auch im Denken etwas tut und du nicht festgefahren bist und offen für Neues.

© Hanna Jungbluth

Mir ist seit Längerem klar, dass die Art und Weise, wie wir malen, mit welchen Farben wir malen und auch die verwendeten Materialien einen großen Einfluss auf unser Befinden und unser Gefühl im Prozess haben. Auch der Farbklang im Bild macht etwas mit uns, beim Malen und auch später, wenn wir das Bild betrachten. Deswegen ist es gut, auch mal nachzuspüren, was du im Augenblick benötigst und dem dann nachzugehen.

Um dir viele neue Impulse zu geben, wie du in den malerischen "Flow" kommst, habe ich einen neuen Video-Kurs konzipiert.

In diesem Kurs zählt weniger das Ergebnis, das fertige Bild, als der Prozess des Gestaltens und der Weg in die Kreativität. Schiebe alles beiseite: den Druck, den Stress, den inneren Kritiker, das ergebnisorientierte Denken und die Ängste.

Nimm dir Zeit, die du nur mit dir und deinen Farben verbringst. Es geht besonders darum, wahrzunehmen, zu spüren, zu beobachten. Eben in den Flow zu kommen.

Nach ein paar Tipps zur Vorbereitung, einer Traumreise und Lockerungsübungen führe ich dich durch die Module "Zur Ruhe kommen", "Bewegung und Dynamik", "Herausfordern und Kontrolle abgeben" und "Zentrieren". Du bekommst also eine ganze Menge Atelier-erprobte Aufgaben und Übungen.

Dieser Kurs ist für alle, die sich wertfrei in kreative Prozesse begeben möchten und entspannt, aber auch auch befreit malen und zeichnen möchten. Ich denke, das können wir im Augenblick alle gut gebrauchen.

Wie wärs?

Viel Freude bei allen Experimenten,
lass Farbe fließen

Angelika

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Neu: Video Kurs Farbe, Farbe, Farbe

Ganz neu im Shop: Der Video Kurs Farbe, Farbe, Farbe

Worum geht es in diesem Kurs?

Die Farbe ist DAS Ausdrucksmittel, welches die Betrachtenden als Erstes in den Bann zieht. Die Farbigkeit eines Bildes vermittelt wie kein anders Stilmittel Stimmungen und Gefühle und transportiert das „Eigene“, den eigenen Ausdruck. Im Idealfall ist durch Farbklang und Art des Auftrags zu erkennen, vom wem das Bild stammt.
In diesem Kurs lernst du alles, was du im Umgang mit Farbe wissen musst, um ausdrucksstarke Bilder zu malen.

Für wen ist dieser Kurs?
Dieser Kurs ist für alle konzipiert, die einmal tief eintauchen wollen in die Welt der Farben und dabei herausfinden möchten, wie sie damit die Aussage in ihrem Bild stärken können. Auf welche Art und Weise kann die Farbe auf den Malgrund gebracht werden? Wie bleiben die Farben rein und leuchtend?
Wie schaffen wir spezielle Stimmungen? Wie kann die Spannung durch Farbkontraste gesteigert werden?
Diese und weitere Fragen werden beantwortet, damit du eine breite Bandbreite an Möglichkeiten erhältst, alles auszudrücken, was du möchtest.
Im Kurs wird überwiegend mit Acryl-Farbe gemalt und ist deswegen eher für Acryl-Maler/innen gedacht. Ein ganzer Teil des Kurses ist jedoch universell und unabhängig vom verwendeten Material nutzbar.

Du erhältst Zugang zu über 3 Stunden Video Material, aufgeteilt in verschiedene Themenkomplexe und mit vielen Beispielen und Anregungen.

Also genau richtig, um die dunkle Jahreszeit etwas farbiger zu gestalten!

 

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Ein kleines Häppchen Inspiration – Herbststimmung

Moodboards und herbstliche Auszeiten

Der Herbst ist nicht unbedingt meine Lieblingsjahreszeit. Da ich die Wärme sehr liebe, mag ich eher das Frühjahr, denn da ist es schon häufig sehr warm. Außerdem bin ich ein Fan von frischen, reinen Farbgebungen. Die finden sich auch eher im Frühjahr. Gerne mag ich auch den Sommer, abends im lauen Sommerwind barfuß im Garten sitzen, herrlich. Aber diese Woche habe ich mir während einer langen Schreibtisch-Session einfach mal eine kleine Auszeit genommen, um einen Herbstspaziergang zu machen. Mein Kopf brauchte ein wenig Wind und frische Luft und meinem Körper wollte ich Bewegung gönnen. Gleich hinter unserem Haus sieht es so aus:

Dieser Spaziergang war unglaublich inspirierend. Vielleicht lag es daran, dass ich diesmal alleine unterwegs war. Ohne Ablenkung durch Gespräche war meine Wahrnehmung sehr intensiv, denn ich hatte Zeit und Muße, zu schauen. Die Bewegung tat mir gut, die Farbtöne inspirierten mich, zu Hause meine Aquarellfarben auszupacken und ein paar kleine Skizzen zu machen.

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Perspektivwechsel: Der herabschauende Hund und das kleine Format

Stell deine Sicht mal auf den Kopf

Wir leben in herausfordernden Zeiten. Als im Frühjahr das Leben heruntergefahren wurde, war ich gar nicht so unglücklich darüber. Die Situation bot mir die Gelegenheit, Dinge einmal anders zu machen und die Prioritäten neu zu ordnen. Mitte Mai starteten die Kurse und Workshops wieder und für mich war es schwierig, diese neuen Erkenntnisse in den normalen Alltag zu intergieren. Das ist mir mal mehr, mal weniger gut gelungen.

Vor kurzem jedoch fuhr ich morgens zu den diesjährigen offenen Ateliers in Köln, um mein eigenes Atelier zu öffnen und hatte dabei plötzlich ein totales Glücksgefühl. Alles, was ich tue, ist miteinander vernetzt und verwoben, aber auf eine gute Art, dachte ich. Ich war sehr bei mir selbst und im kreativen Flow.

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