Befreit malen und zeichnen

Neues aus dem Atelier

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Deine Bilder gehören an die Wand

Kunst verändert Räume

Wenn ich für mich male, geht es normalerweise um das Tun im Augenblick und den Prozess. Natürlich möchte ich auch irgendwann ein Ergebnis in den Händen halten, aber das steht beim Einstieg in das Bild nicht im Vordergrund. Als freischaffende Künstlerin male ich auch öfter zweckgebunden, also für ein Video, für ein Buch, Schrittfolgen für einen Artikel oder bei einer Malvorführung. Aber gerade in den aktuellen Zeiten ist das Malen wie eine Therapie für mich. Ich habe deswegen neuerdings regelmäßige Atelierzeiten eingerichtet. Alle Sorgen bleiben vor der Ateliertür und ich schaffe es meist, das aktuelle Geschehen in der Welt auszublenden.

Für mich als Künstlerin ist es also existenziell, mich durch meine Kunst auszudrücken. Meine Persönlichkeit und meine Stimmung (die, in der ich bin und auch die, in der ich gerne sein möchte) fließen über Farbe und Duktus in das Bild ein. Das ist in der Arbeit sichtbar. Die Betrachtenden spüren später diese Stimmung, die durch das Bild in den Raum transportiert wird. Wenn also mein Bild in einem Raum hängt, gebe ich etwas von mir in den Raum hinein. Es verändert die Atmosphäre im Zimmer. So verändert Kunst Räume.

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Reduktion – Die Suche nach dem Wesentlichen

Malerisches reduzieren – Wie kommst du zur Konzentration im Bild?

Lange habe ich nun überlegt, über welches Thema ich den nächsten Blogartikel schreiben möchte. Normalerweise fliegen mir die Ideen zu und ich habe eher zu viele, als zu wenige Ideen. Genauso sieht‘s dann auch manchmal in meinem Kopf aus. Aktuell versuche ich jedoch, etwas mehr gedankliche (und auch körperliche) Ruhe in mein Leben zu bringen, um die Dinge bewusster und selbstbestimmter zu tun. Man wird eben nicht jünger 😉

Da kam mir der Gedanke: Warum nicht wieder einfach über das schreiben, was mich gerade beschäftigt? Bekomme ich doch häufig von euch die Rückmeldung, dass meine Themen ins Schwarze treffen und genau zum richtigen Zeitpunkt kommen.

Mein Thema im Augenblick ist also „Reduktion“. Ja, genau. Das schreibt jetzt die, deren Bilder quasi überquellen vor Formen, Farben und Strukturen. Die dynamisch und nicht unbedingt reduziert daherkommen. Und eben gerade für mich als Mensch, der gerne aus der Fülle schöpft, ist das ein wirklich schwieriges Thema. Bei mir gibt es schnell „zu viel“. Zu viele Möglichkeiten, Ideen, Optionen, Angebote, Materialien, Kenntnisse. Was mache ich zuerst, womit fange ich an, worauf konzentriere ich mich?

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Steter Tropfen höhlt den Stein oder der Silberstreif am Horizont

Entspannung und Inspiration am Meer

Ich liebe Steine. Sehr gerne schaue ich sie mir an. Sie sind zeitlos, einzigartig, widerstandsfähig und robust. Der Anblick von Natur-Steinen ist für mich irgendwie wohltuend und inspirierend. Bei unseren langen Strandspaziergängen an der Ostsee über Weihnachten dieses Jahr habe ich so manches hübsche Exemplar gefunden. Und wie das so ist bei langen Strandspaziergängen, sie machen den Kopf frei und die Gedanken fließen mal hierhin, mal dorthin. Besonders gut geht das beim Steine sammeln.

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