Befreit malen und zeichnen

Neues aus dem Atelier

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Reduktion – Die Suche nach dem Wesentlichen

Malerisches reduzieren – Wie kommst du zur Konzentration im Bild?

Lange habe ich nun überlegt, über welches Thema ich den nächsten Blogartikel schreiben möchte. Normalerweise fliegen mir die Ideen zu und ich habe eher zu viele, als zu wenige Ideen. Genauso sieht‘s dann auch manchmal in meinem Kopf aus. Aktuell versuche ich jedoch, etwas mehr gedankliche (und auch körperliche) Ruhe in mein Leben zu bringen, um die Dinge bewusster und selbstbestimmter zu tun. Man wird eben nicht jünger 😉

Da kam mir der Gedanke: Warum nicht wieder einfach über das schreiben, was mich gerade beschäftigt? Bekomme ich doch häufig von euch die Rückmeldung, dass meine Themen ins Schwarze treffen und genau zum richtigen Zeitpunkt kommen.

Mein Thema im Augenblick ist also „Reduktion“. Ja, genau. Das schreibt jetzt die, deren Bilder quasi überquellen vor Formen, Farben und Strukturen. Die dynamisch und nicht unbedingt reduziert daherkommen. Und eben gerade für mich als Mensch, der gerne aus der Fülle schöpft, ist das ein wirklich schwieriges Thema. Bei mir gibt es schnell „zu viel“. Zu viele Möglichkeiten, Ideen, Optionen, Angebote, Materialien, Kenntnisse. Was mache ich zuerst, womit fange ich an, worauf konzentriere ich mich?

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Steter Tropfen höhlt den Stein oder der Silberstreif am Horizont

Entspannung und Inspiration am Meer

Ich liebe Steine. Sehr gerne schaue ich sie mir an. Sie sind zeitlos, einzigartig, widerstandsfähig und robust. Der Anblick von Natur-Steinen ist für mich irgendwie wohltuend und inspirierend. Bei unseren langen Strandspaziergängen an der Ostsee über Weihnachten dieses Jahr habe ich so manches hübsche Exemplar gefunden. Und wie das so ist bei langen Strandspaziergängen, sie machen den Kopf frei und die Gedanken fließen mal hierhin, mal dorthin. Besonders gut geht das beim Steine sammeln.

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Der Komplementär-Kontrast

Oder: Roter Fleck in grünem Bild

„Der Komplementärkontrast geht immer“,  so höre ich oft im Gespräch mit meinen Teilnehmern. Spätestens seit den Impressionisten ist klar, welche Kraft dieser Farbkontrast hat. Wer kennt nicht Van Goghs Spiel mit den Farben, in vielen seinen Bildern können wir diesen Kontrast gut beobachten. Nervöse Pinselstriche, bei den Pointilisten Farbtupfen, mischen sich so zu neuen Farbtönen. Im Expressionismus wird mit diesem Kontrast sogar ganz flächig gearbeitet. Franz Marcs „Blauschwarzer Fuchs“, an dem die Wirkung der violetten Farbe auf gelben Hintergrund gut zu erkennen ist, ist ein weiteres Beispiel.

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